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Das Beratungsmodul „LuPO“ – was hat sich im Verfahren für die Wahlen zur Oberstufe verändert?

Früher: Die „Papier“zeit
Jedes Jahr im März wurden die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen, ab G8 der neunten Klassen, mit einer Unmenge von Informationen eingedeckt: 32-seitiges Infoheft des Schulministeriums, Wahlbogen für die Einführungsphase der Oberstufe, Checkliste für die Pflichtbedingungen, Vorträge für Schüler und Eltern, Wiederholung dieser Vorträge für die Fehlenden, … Am Ende des Prozesses musste jede Schülerin und jeder Schüler einen Wahlbogen abgeben, der die Pflichtbedingungen für die Fächerbelegung bis zum Abitur beachtete.

Heute: Die elektronische Zeit
Seitdem sind diese Pflichtbedingungen deutlich mehr geworden, insbesondere, was die erhöhte Zahl der durchschnittlichen zu belegenden Wochenstunden und Kurse angeht. Das alles einzuhalten und seitens der Oberstufenkoordination zu kontrollieren ist sehr kompliziert und unübersichtlich geworden. Aus diesem Grund stellte das Schulministerium in NRW ein neues Computerprogramm zur Verfügung: LuPO.
Einige Schulen benutzten dieses Programm bereits sehr früh und hatten mit Kinderkrankheiten, sprich Programmierungsfehlern zu kämpfen, die erkannt und behoben werden mussten. Wir am IKG setzten LuPO erst ein, als wir sicher sein konnten, dass das Programm reibungslos läuft.
LuPO ist eine wirkliche Hilfe: es hilft bei der Wahl der Fächer, kontrolliert die Belegungspflichten, was die Pflicht- und Wahlkurse angeht, kontrolliert die notwenigen Schriftlichkeiten, die Regelungen für die Wahl der Abiturfächer und das Schönste: LuPO berechnet die Gesamtsumme der belegten Kurse und Wochenstunden, sogar die einzuhaltenden Durchschnittswerte für EF sowie für Q1 undQ2, was von Hand zu kontrollieren unglaublich kompliziert und zeitaufwändig war.
Die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen können sich LuPO über die Homepage unserer Schule herunterladen und nach dem grundlegenden Vortrag im März ihre Wunsch-Schullaufbahn dort kompetent eingeben, Alternativen nach Tipps von Älteren und Eltern ausprobieren und auf Richtigkeit überprüfen.
Das hört sich ja einfach an, alle Probleme gelöst?
Eigentlich ja, sollte man denken. Eine deutliche Entlastung der Lehrerinnen und Lehrer aus der Oberstufenkoordination? Mehr Beratungszeit für andere wichtige Dinge?
Wenn es nur so wäre …
Die Freiheit, jetzt alle Wahlmöglichkeiten ausprobieren zu können, brachte andere, neue Probleme:
Wenn ich nach dem Durchspielen von zehn Alternativen meine LuPO-Wahl endlich bei meiner Jahrgangsstufenleitung abgegeben habe, drängt sich mir in weiteren Gesprächen danach eine elfte Alternative auf, die ich noch nicht durchgespielt habe. Abgabetermin überschritten, egal, ich möchte noch eine Korrektur meiner Wahl …
Oder aber: Ich gebe einfach mal eine Wahl ab, die zwar nicht den Regeln, dafür aber meinen Wünschen entspricht. Vielleicht merkt es ja keiner …
Und die Kardinalfrage: Warum darf ich nicht, was ich will …
LuPO löst die technischen Probleme bei der Oberstufenwahl inzwischen hervorragend, weil das Programm sofort Rückmeldung für jeden Wunsch gibt, ob „grün“ oder „rot“. Es eröffnet aber Schülern und auch Eltern ohne großen Aufwand die Möglichkeit etliche, Alternativen auszuprobieren und vergrößert damit die Unsicherheit, ob das einmal Gewählte wirklich das Richtige ist. Dieses ist für alle Beteiligten ein sehr mühsamer und zeitraubender Prozess.
Trotzdem möchten wir in der Oberstufenkoordination LuPO nicht missen, denn es ermöglicht den Schülerinnen und Schülern größere Selbstständigkeit und uns größere Sicherheit.

Heinz Zwingmann

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