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Schulordnung des Immanuel-Kant-Gymnasiums

Präambel
Die Schulordnung des Immanuel-Kant-Gymnasiums ist von der Schulkonferenz beschlossen worden. Die geltende Fassung datiert vom 27.06.2016. Die folgenden Regelungen sollen dafür sorgen,
• dass der Erziehungs- und Bildungsauftrag am Immanuel-Kant-Gymnasium möglichst umfassend erfüllt werden kann,
• dass Gebäude und Einrichtungen unbeschädigt und in einem gepflegten Zustand erhalten bleiben,
• dass der Schulbetrieb störungsfrei verläuft,
• dass die Gesundheit aller geschützt wird und
• dass jeder sich umweltbewusst verhält.
Der räumliche Geltungsbereich dieser Schulordnung erstreckt sich auf die Gebäude- und Geländeteile des Schulzentrums Süd der Stadt Bad Oeynhausen.

1. Unterrichtszeit
Der Unterricht beginnt in der Regel um 8.00 Uhr. Die Schulgebäude werden um 7.30 Uhr geöffnet. Schülerinnen und Schüler, die vor 7.50 Uhr eintreffen, halten sich in der Pausenhalle oder der Cafeteria, keinesfalls in den Fluren oder Klassen auf.

2. Ordnung im Schulgelände
• Alle Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler fühlen sich für Sauberkeit und Ordnung im Schulgebäude und im Schulgelände – einschließlich der Grünanlagen – verantwortlich. Die Klassen der Sekundarstufe I versehen nach einem Jahresplan zweimal wöchentlich Hofdienst, der von der Klassenleitung organisiert wird.
• Für die Müllentsorgung stehen in den Klassen-, Kurs- und Fachräumen sowie in den Fluren, der Pausenhalle und auf dem Schulgelände Behälter bereit.
• Den Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II ist im Falle von Nachmittagsunterricht (ab der 7. Stunde) die Gelegenheit zu geben, zu Beginn einer Stunde Nahrung und Getränke zu sich zu nehmen. Der Unterricht wird dafür nicht unterbrochen. Im Fach Sport und in den Chemieräumen besteht diese Gelegenheit nicht.
Auf eine Prüfung, ob der Einzelne tatsächlich einen langen Tag ohne Pause hat, wird aus pragmatischen Gründen verzichtet. Trinken kann in der Sekundarstufe II während des gesamten Nachmittagsunterrichts erlaubt werden, wenn der Unterricht nicht beeinträchtigt wird.
• Glasflaschen sind wegen der Verletzungsgefahr in Unterrichtsräumen und in der Turnhalle verboten.
• In den Gebäuden und auf dem Schulgelände gilt ein generelles Rauchverbot.
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3. Ordnung in den Räumen
• Im Interesse eines möglichst ungestörten Unterrichts muss es in Klassen-, Kurs- und Fachräumen während der Unterrichtszeit ruhig sein. In dieser Zeit ist der Aufenthalt in den Fluren nicht erlaubt.
• Jede Schülerin und jeder Schüler bzw. dessen Eltern haften für mutwillige Beschädigungen des Schul-eigentums. Die zum Schuljahresbeginn ausgegebenen Schulbücher sind einzubinden und sorgfältig zu behandeln. Jede Klasse/jeder Kurs ist für ihren/seinen Raum und die Einrichtungsgegenstände verantwortlich.
Eventuelle Beschädigungen müssen vom Klassen- oder Kurssprecher dem Hausmeister gemeldet werden.
• Nach der letzten Unterrichtsstunde und vor dem Aufsuchen eines Fachunterrichtsraumes ist der Klassenraum von dem dafür bestimmten Mitglied der Klasse abzuschließen.(siehe hierzu auch PAUSENREGELUNG)
Alle räumen den Raum auf, stellen ihre Stühle auf die Tische und schließen die Fenster.
• In den Fachräumen dürfen sich Schülerinnen und Schüler nur unter Aufsicht einer Lehrkraft aufhalten.
• Der Schlüsseldienst darf während der großen Pausen nur mit Erlaubnis den Klassenraum aufschließen.

4. Nutzung von Mobiltelefonen
• Mobiltelefone bleiben während der Unterrichtszeit ausgeschaltet.
• In den Pausen und in Freistunden dürfen sie zur Kommunikation genutzt werden. Aufnahmen mit Bild und /oder Ton ohne Wissen der Betroffenen und ohne deren Einverständnis stellen einen erheblichen Verstoß gegen die Schulordnung dar.
• Mobiltelefone werden bei Klausuren vor Beginn am Lehrerpult unaufgefordert abgegeben. Eingeschaltete Mobiltelefone während Leistungsüberprüfungen können je nach den Umständen als Täuschungsversuch gewertet werden.
• Bei einem Verstoß gegen diese Regeln kann die Lehrerin oder der Lehrer das Mobiltelefon einziehen. Es wird der Schülerin oder dem Schüler nach deren / dessen Unterrichtsschluss am selben Tag zurückgegeben. Gehäufte oder schwerwiegende Verstöße gegen die Regeln können erzieherische Maßnahmen und / oder
Ordnungsmaßnahmen zur Folge haben.
•In Einzelfällen kann die Lehrerin oder der Lehrer über eine Ausnahme von den Regeln zu unterrichtlichen Zwecken entscheiden.

5. Pausenordnung und Verhalten in Freistunden
• In den 5-Minuten-Pausen bleiben die Schüler im Klassenraum. In den großen Pausen verlassen alle Schüler die Unterrichtsräume und Flure. Haben die Schüler in der anschließenden Stunde Unterricht im Fachraum, nehmen sie ihre dafür benötigten Sachen sofort mit (nicht erst zu Beginn der Fachstunde).
• Nach dem Fachunterricht verwahren sie ihre Sachen selbst und begeben sich sofort in die Pausenhalle oder auf den Hof.
• Der Fachlehrer der 2. und 4.Stunde verlässt in der Regel als Letzter den Unterrichtsraum und schließt diesen ab.
• Den Schülern stehen in den Pausen die Schulhöfe, die Pausenhalle und die Cafeteria zur Verfügung, den Schülern der Sekundarstufe II steht zusätzlich der Aufenthaltsbereich im Trakt A 2 zur Verfügung (ein weiterer Mittagspausenaufenthaltsraum zur Stillarbeit wird evtl. ausgewiesen).
• Der Bereich zwischen dem Trakt 1 und der Aula ist kein Schulhofbereich.
• Der Aufenthalt im Innenhofbereich zwischen Gymnasium und Realschule ist wegen einer grundsätzlich anderen Pausenregelung der Realschule Süd nicht mehr gestattet.
• Der Eingangsbereich vor dem Haupteingang ist in der Mittagspause wegen des Lärmpegels keine Spielfläche.
• Einkäufe in der Cafeteria dürfen nicht zu Verzögerungen oder verspätetem Erscheinen in der darauf folgenden Unterrichtsstunde führen.
• Der Aufenthalt in den Fahrradständern ist in Pausen und Freistunden Schülern nicht möglich.Der Fahrradständer bleibt aus Sicherheitsgründen während des Großteils des Vormittags abgeschlossen.
• Bei Regen –„Regenpausen“ – können die Schüler auch in den großen Pausen in den Klassenräumen und in den entsprechenden Fluren bleiben.
• •Das Verlassen des Schulgeländes ist in Pausen und Freistunden den Schülern der Sekundarstufe I nicht erlaubt. Verlassen Schüler der Sekundarstufe II in Pausen oder Freistunden das Schulgelände, sind sie in dieser Zeit in der Regel nicht in die Schülerunfallversicherung eingeschlossen. Die Aufsichtspflicht der Schule entfällt.

6.Vertretungsunterricht
•Ist fünf Minuten nach Unterrichtsbeginn der zuständige Lehrer nicht im Unterrichtsraum, fragt der Klassensprecher (bzw. sein Vertreter) im Sekretariat nach.
•Ein vom Klassenlehrer bestimmter Schüler (bzw. Vertreter) liest morgens nach der 1. Stunde und nach der 4. Stunde den Vertretungsplan und informiert seine Klasse über Vertretungen am gleichen oder am folgenden Tag. Schüler der Sekundarstufe II sowie Teilnehmer an Arbeitsgemeinschaften informieren sich selbst über Planänderungen. Der jeweilige Kurssprecher der Kurse der Sekundarstufe II holt bei Vertretungsunterricht die Materialien für den Unterricht vor dem Stundenplanzimmer (N 117) ab.

7. Erkrankungen und Beurlaubungen
•Kann ein Schüler wegen Erkrankung den Unterricht nicht besuchen, erfolgt am ersten Tag des Unterrichtsversäumnisses ein Anruf der Eltern in der Schule. Am ersten Tag des Schulbesuchs nach der Erkrankung übergeben Schüler der Sekundarstufe I dem Klassenlehrer eine schriftliche Erklärung der Sorgeberechtigten über den Grund des Fehlens. Schüler der Sekundarstufe II führen ein Entschuldigungsheft. Nicht volljährige Schüler der Sekundarstufe II müssen ebenfalls von ihren Eltern unter Angabe der Jahrgangsstufe und des Tutors telefonisch abgemeldet werden. Volljährige Schüler sind für die Abmeldung selbst verantwortlich.
•Bei Erkrankungen während der Unterrichtszeit müssen Schüler der Sekundarstufe II sich persönlich bei ihrem Tutor abmelden, Schüler der Sekundarstufe I bei ihrem Fachlehrer, der dies im Klassenbuch vermerkt. Danach meldet sich der Schüler im Sekretariat, von dem aus eine telefonische Eltern-benachrichtigung erfolgt. Auf keinen Fall darf sich ein kranker Schüler ohne Benachrichtigung des Sekretariats allein auf den Heimweg begeben. Dies gilt auch für volljährige Schüler.
•Bei Unfällen ist immer das Sekretariat zu unterrichten.
•Für die Beurlaubung eines Schülers für eine Stunde ist der jeweilige Fachlehrer zuständig, für die Beurlaubung bis zu zwei Tagen im Halbjahr der Klassenlehrer bzw. Tutor, darüber hinaus die Schulleitung. Unmittelbar vor und im Anschluss an Ferien darf ein Schüler prinzipiell nicht beurlaubt werden. Über Ausnahmen in nachweislich dringenden Fällen entscheidet die Schulleitung. Beurlaubungen beim Klassenlehrer und bei der Schulleitung müssen rechtzeitig vor dem Beurlaubungszeitpunkt beantragt werden.

8. Klassenregeln
In allen Klassen der Sekundarstufe I erarbeiten die Klassenlehrer mit den Schülern zu Beginn des Schuljahres Klassenregeln, die sich auf die gegenseitige Rücksichtnahme und auf das Verantwortungsbewusstsein in der Klasse beziehen. Diese Klassenregeln werden gut lesbar im Klassenraum aufgehängt; zusätzlich wird ein Blatt mit den Klassenregeln ins Klassenbuch gelegt.

Maßnahmen bei Versäumnissen und Verstößen
Bei unangemessenem Verhalten kann der einzelne Fachlehrer auf den von der Lehrerkonferenz beschlossenen Pädagogischen Maßnahmenkatalog zurückgreifen, bei Verstößen gegen die Klassenregeln oder die Schulordnung
entscheiden die Klassenlehrer, in schweren Fällen die Teilkonferenz über Ordnungsmaßnahmen. Diese Maßnahmen sollen dem betroffenen Schüler die Einsicht in den Sinn der von ihm nicht eingehaltenen Regel ermöglichen und somit eine Wiederholung des Verstoßes verhindern helfen.

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